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Verstummte Stimmen > Die Vertreibung der Juden aus der Oper

Die Vertreibung der „Juden" aus der Oper

Die Wanderausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ aus der Oper
1933 bis 1945" widmet sich einem kaum untersuchten Kapitel der Nazizeit – der „Säuberung" der deutschen Opernhäuser. Erstmals wurde die von dem Historiker Hannes Heer, dem Musikjournalisten Jürgen Kesting und dem Gestalter Peter Schmidt realisierte Ausstellung mit Unterstützung der Axel-Springer-Stiftung 2006 in Hamburg gezeigt.

 

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Einem überregionalen, der das Schicksal von
44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Sängerinnen und Sängern erzählt, die Opfer der rassistischen Musikpolitik des Nationalsozialismus wurden. In dem lokalen Teil wird die Geschichte der Vertreibung am jeweiligen Opernhaus rekonstruiert. Dabei werden neben den Stars auch die Solisten aus der zweiten Reihe, die Kapellmeister, die Mitglieder von Chor und Orchester, die Arbeiter, Handwerker, die Angestellten hinter der Bühne erinnert.

 

2012 wurde die Ausstellung von der Richard-Wagner-Stiftung und der Stadt Bayreuth zu den Bayreuther Festspielen eingeladen. Unter dem Titel Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die Juden 1876 bis 1945 ist sie am 22. Juli 2012 auf dem Festspielhügel und im Rathaus der Stadt eröffnet worden. Der auf die Festspiele bezogene Ausstellungsteil wird bis Ende 2014 auf dem Festspielgelände zu sehen sein.

 

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Aktuelle Ausstellung.